Stellenausschreibungen

Amtsleiterin/Amtsleiter des Stadtplanungsamtes

Die Stadt Baesweiler mit ca. 28.000 Einwohnern ist als Mittelzentrum eine wirtschaftlich aktive, expandierende Stadt mit vielen kulturellen und sportlichen Einrichtungen, zukunftsorientierten Schulen, vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und vielen Freizeitangeboten. Die Stadt Baesweiler hat den Strukturwandel sehr positiv vorangetrieben. Der daraus hervorgegangene Wandel zur attraktiven Wohnstadt mit erweiterten standortsicheren Gewerbegebieten zieht ein hohes Maß an Anforderungen zur weiteren städtebaulichen Entwicklung mit sich.

Zurzeit sind mehrere planerische Wohn- und Gebietserweiterungen im Verfahren. Die Neuaufstellung des FNP und des Regionalplanes erfordert eine engagierte Auseinandersetzung mit den städtebaulichen Zielen, auch im regionalen Zusammenhang. Die Stadt Baesweiler ist insbesondere auch im Bereich des Klimaschutzes Vorreiter.

Das Stadtplanungsamt ist für die Stadtplanung, Bauleitplanung sowie Stadtentwicklung und ebenso für die Bereiche Grünflächen, Liegenschaften, Umwelt und Beitragswesen zuständig.

Aufgrund des bevorstehenden altersbedingten Ausscheidens des jetzigen Amtsleiters im Jahr 2018 ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle

der Amtsleiterin/ des Amtsleiters des Stadtplanungsamtes mit einer/m qualifizierten Stadtplaner/in

im Hinblick auf die Nachfolge in der Amtsleitung zu besetzen. Im städtischen Planungsamt sind zurzeit weitere fünf Mitarbeiter beschäftigt.

Aufgaben:

  • Leitung, Organisation, Steuerung und strategische Weiterentwicklung des Stadtplanungsamtes
  • Verantwortliche Koordination und strategische Steuerung der Stadtentwicklung, Durchführung von Bauleitverfahren, Satzungen und Maßnahmen gem. BauGB aus dem allgemeinen und besonderen Städtebaurecht, FNP-Aufstellung und Regionalplanung, Siedlungsflächenmonitoring, städtebauliche Analysen, Steuerung der Einzelhandelsentwicklung
  • Interdisziplinäre Stadtentwicklungsplanung, Erarbeitung von städtebaulichen Konzepten, Erstellung von Rahmen- und Entwicklungsplänen sowie anderen informellen Planungen (z.B. Spiel- und Freiflächenkonzept), Maßnahmen und Projekte der Stadterneuerung, auch im Rahmen der Sozialen Stadt und des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), einschließlich begleitender Maßnahmen wie Verfügungsfonds, Fassadenprogramm o.ä.
  • Beobachten der Entwicklung von Förderprogrammen und Überprüfung auf deren Eignung für geplante städtebauliche Maßnahmen
  • Aufgaben der Ortsbildpflege, Erarbeitung von Orts- und Gestaltungssatzungen im planungsrechtlichen Kontext
  • Verantwortliche Koordination und strategische Steuerung im Bereich der Liegenschaften und des Beitragsrechtes sowie des Umweltrechtes (Abfallentsorgung)
  • Koordination von Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und der Unterhaltung städtischer Grünflächen, Erteilung von Fällgenehmigungen, Ausnahmen von der Baumschutzsatzung 
  • Haushaltsplanung und Fördermanagement, d.h. Erarbeiten, Projektieren und vollständiges Durchführen von Fördermaßnahmen im Bereich des Städtebaus 
  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsvorstand und den Ausschüssen sowie Repräsentation des Amtes nach außen, Vertretung in Ausschüssen, Gremien und Arbeitskreisen sowie die Erstellung von Sitzungsunterlagen 
  • Motivierende Führung der Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter des Amtes 

Wir erwarten von Ihnen:

  • ein abgeschlossenes Studium (Diplom-Ingenieur- bzw. Master-Studium – TU/TH) der Fachrichtung Stadtplanung, Architektur mit Schwerpunkt Städtebau, Regionalplanung oder einer vergleichbaren Ausrichtung
  • umfassende Kenntnisse im Bau-, Planungs- und Umweltrecht sowie fundierte fach- und verwaltungsrechtliche Kenntnisse
  • eine Persönlichkeit mit einem hohen Maß an Eigeninitiative, Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Führungskompetenzen, ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten, Verhandlungsgeschick, Durchsetzungsvermögen, bürgernahem und gewandtem Auftreten
  • Fähigkeiten zum strukturierten, konzeptionellen Arbeiten mit einem hohen Maß an Kreativität Entwurfs- und planerischer Sicherhei
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft und kommunalen Gremien, Berufserfahrung in der städtebaulichen Planung, vorzugsweise in der öffentlichen Verwaltung
  • gute Führungskompetenz, insbesondere hinsichtlich Zielorientierung und Personalentwicklung
  • Flexibilität bei der Arbeitszeit (Dienst gegebenenfalls auch außerhalb der üblichen Bürozeiten)

Die Vergütung erfolgt nach den Vorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) nach Entgeltgruppe 13. Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39 Stunden.

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht und werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Bewerbungen Schwerbehinderter und Gleichgestellter werden ebenfalls begrüßt.

Bewerbungen werden mit den üblichen Unterlagen sowie einem lückenlosen Nachweis über bisherige Tätigkeiten werden bis zum 09.02.2018 erbeten an

Bürgermeister der Stadt Baesweiler

- Personalabteilung -

Postfach 1180

52490 Baesweiler

Es wird darum gebeten, die Bewerbungsunterlagen ohne Klarsichthüllen und Bewerbungsmappen einzureichen.

Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Baesweiler

Die Stadt Baesweiler weist darauf hin, dass beim Amt für soziale Angelegenheiten und Wohnungswesen ein Platz für den Bundesfreiwilligendienst zur Verfügung steht.

Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder, der seine Schulpflicht erfüllt hat, ob Mann oder Frau, ob jung oder alt, engagieren. Der Einsatz im Bundesfreiwilligendienst soll in der Regel zwölf Monate dauern. 

Die Freiwilligen werden von einer Fachkraft in der Einsatzstelle betreut und erhalten kostenlose Seminare. 

Der Bundesfreiwilligendienst bietet optimale Möglichkeiten, um sich nach dem Schulabschluss beruflich zu orientieren und praktische Erfahrungen zu sammeln. Viele suchen eine Möglichkeit, um die Zeit bis zum Ausbildungsbeginn oder die eventuelle Wartezeit bis zum Studium sinnvoll zu überbrücken. Der Bundesfreiwilligendienst bietet hierzu die Gelegenheit.

Während des Bundesfreiwilligendienstes wird man von den Einsatzstellen gesetzlich sozialversichert. Bei den Sozialversicherungen ist der Bundesfreiwilligendienst einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt. Die Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung zahlt die Einsatzstelle. Neben einem Taschengeld gibt es Zuschüsse für Verpflegung und Unterkunft. Der gesetzliche Urlaubsanspruch im Kalenderjahr beträgt zurzeit 29 Tage. Nach Abschluss des Bundesfreiwilligendienstes erhalten die Freiwilligen ein qualifiziertes Zeugnis.

Der Bundesfreiwilligendienst ist grundsätzlich vergleichbar einer Vollzeitbeschäftigung in der jeweiligen Einsatzstelle zu leisten. Einzelheiten können mit der Stadt Baesweiler vereinbart werden.

Beim Amt für soziale Angelegenheiten und Wohnungswesen werden die Freiwilligen in der Betreuung von Flüchtlingen, Asylanten und Aussiedlern eingesetzt. Es handelt sich um eine offene Betreuung des besagten Personenkreises, bei der den Flüchtlingen, Aussiedlern und Asylbewerbern beispielsweise Hilfen beim Umgang mit Geld, beim Einkaufen oder bei Banken- und Behördengängen angeboten werden.

Die Bewerber sollten gerne mit Menschen arbeiten. Die zu betreuenden Menschen benötigen Unterstützung und es ist die Aufgabe des Freiwilligen, sie auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen das nötige Rüstzeug zu geben, um sich in der Gesellschaft zurecht zu finden. 

Von Seiten der Stadt Baesweiler werden die notwendigen ärztlichen Untersuchungen und Impfungen für die Freiwilligen veranlasst und die hierfür entstehenden Kosten übernommen. 

Wer Interesse hat, Bundesfreiwilligendienst bei der Stadt Baesweiler abzuleisten, kann eine Bewerbung mit Lebenslauf an die Personalabteilung der Stadt Baesweiler, Mariastraße 2, 52499 Baesweiler, senden.