Erschließung des Bebauungsplangebietes 106 - Baesweiler Südwest I

28 Apr 2017

Die Haupterschließung des Baugebietes wird über einen neuen Kreisverkehr an der Aachener Straße/K 27 erfolgen. Gleichzeitig wird die Aachener Straße von der Einmündung Alsdorfer Straße bis zur Haus Nr. 348 neugestaltet, die Bushaltestellen werden verlegt und im Bereich „Am Lindchen“ wird eine Querungshilfe für Fußgänger in das neue Baugebiet errichtet. Wegen der mit der Erschließung verbundenen Verlegung von Versorgungsleitungen werden zurzeit aufwendige Erneuerungsarbeiten der enwor/regionetz an Hauptversorgungsleitungen in der Aachener Straße durchgeführt.

Sowohl für den Individualverkehr als auch für den ÖPNV ist von Mitte Mai bis zu den Sommerferien das uneingeschränkte Ein- und Ausfahren nach und von Baesweiler über Behelfsspuren mit verringerter Geschwindigkeit gewährleistet. Lediglich für einen Zeitraum von einer/maximal zwei Wochen in den Sommerferien wird eine Einbahnstraßenregelung in das Zentrum Baesweilers ausgewiesen und das gewohnte Fahrverhalten verändert. Die Aufrechterhaltung des beidseitigen Fahrzeugverkehrs durch Lichtsignalanlage ist leider nicht möglich, da sowohl die Aufstellfläche Richtung Kapellenstraße/Eschweilerstraße als auch Richtung Kreisverkehr L 240/K 27 zu gering ist und es zwingend zu Rückstaus in die beampelte Kreuzung bzw. den Kreisverkehr käme. In dieser Zeit wird der Kreisverkehr fertiggestellt. Ferner werden die Arbeiten für die Querungshilfe und die Bushaltestellen durchgeführt sowie die Fahrbahndecke der Aachener Straße/K 27 im Auftrag der StädteRegion von Höhe Haus Nr. 16 (vor Autohaus Thüllen) bis zur Kreuzung Kapellenstraße erneuert. Aufgrund der durch die Umgehungsstraße B57n erfolgte Rückstufung des Abschnitts von einer Bundes- auf eine Kreisstraße (K 27) ist die Städteregion nun auch dafür zuständig. 

Der aus Richtung Linnich kommende überörtliche Verkehr wird bereits an der „Puffendorfer Kreuzung“ durch großflächige Umleitungsschilder „abgefangen“ und auf die B 56 geleitet. Es wird deutlich gemacht, dass die Zufahrt nach Setterich und auch nach Baesweiler uneingeschränkt möglich ist. Die nächste Umleitung, also beispielsweise der Durchgangsverkehr aus Setterich, wird ebenfalls durch großflächige Umleitungsbeschilderung auf die L 225/B57n verwiesen. Die letzte Möglichkeit der Umfahrung der Baustelle besteht in einer Umleitung über die Kapellenstraße/K27/L225/B57n. Ortskundige werden auf andere Umfahrungsmöglichkeiten ausweichen.

Der ÖPNV - Schülerverkehr entfällt wegen der Sommerferien - wird während der Zeit des Einrichtungsverkehrs von Baesweiler Richtung Alsdorf über die Eschweilerstraße, Alsdorfer Straße, In den Füllen, Schwarzer Weg, geleitet. Die bereits vorgesehene Behelfshaltestelle in der Aachener Straße bleibt bestehen. Zusätzlich wird eine Behelfshaltestelle in der Straße In den Füllen eingerichtet. Zum Abschluss der Arbeiten auf der K 27 (Asphaltierung) ist es unumgänglich, diese für einen Tag voll zu sperren. Dies wird zwingend ein Samstag während der Sommerferien sein.

Spätestens zum Ende der Sommerferien wird der Verkehr dann über die neu gestaltete K27 inkl. Kreisverkehr, Bushaltestellen, Querungshilfe im Endausbauzustand fließen.

Mit allen am Bau Beteiligten (Versorgungsträger/StädteRegion/Stadt sowie zusätzlich ÖPNV) wurden die Bauabläufe aufwendig und frühzeitig abgestimmt. Die Beeinträchtigungen werden auf ein Minimum reduziert, um die nach Baesweiler ein- und von Baesweiler ausfahrenden Verkehrsteilnehmer nicht unnötig zu belasten. Die Bereitschaft der StädteRegion, ihre eigene - im Rahmen des Ausbau- und Instandsetzungsprogrammes - geplante Deckenerneuerungsmaßnahme an der K27 zeitgleich durchzuführen, wird aus Sicht der Stadt Baesweiler gerade unter dem Gesichtspunkt der Bürgerfreundlichkeit, begrüßt.

Parallel zu den Arbeiten am Kreisverkehr und an der Aachener Straße wird ab Mitte Mai auch die innere Erschließung des Baugebietes vorgenommen. Die Arbeiten zur Errichtung des Kanalnetzes, des Stauraumkanales, der Haupt- und Nebenstraßen, der Anschluss an die Straße „Im Brühl“ und der Ausbau des Merberener Weges werden einige Monate Bauzeit erfordern. Eine Erschließung über die Straße „Im Brühl“ wird während der Bauphase unterbunden. Mit der Fertigstellung der infrastrukturellen Erschließung des Bebauungsplangebietes ist voraussichtlich im Herbst 2017 zu rechnen. Danach können dort die Bauarbeiten für insgesamt ca. 70 bis 80 Wohngebäude aufgenommen werden. Der erste Bauabschnitt sieht außerdem ausgewiesene Flächen für sozialen Wohnungsbau vor. Das attraktive Wohngebiet beinhaltet viele Grünflächen und einen kleinen Quartiersplatz. Es kann in weiteren zwei Ausbaustufen auf insgesamt mehr als 200 Grundstücke/Gebäuden erweitert werden. Auf Grund des Bedarfes und der hohen Nachfrage will die Stadt bereits in den nächsten Monaten den Aufstellungsbeschluss für die erste Erweiterung des Gebietes fassen.

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