Campbox kann wieder angemietet werden

Die Campbox am CarlAlexanderPark, die im Januar 2016 einem Brand zum Opfer gefallen ist, steht nach ihrer Instandsetzung nun wieder zur Verfügung. Familien, Kinder und Jugendliche in Begleitung sowie Vereine aus Baesweiler haben in der Zeit von Mai bis September die Möglichkeit, diese anzumieten. Das aus zwei umgebauten Seecontainern mit Aufenthaltsraum, Teeküche, WC-Anlage und Lagerraum bestehende Gebäude ist behindertengerecht ausgestattet und kann mit dem Rollstuhl über Rampen befahren werden. Unmittelbar an der Campbox befindet sich eine Feuerstelle mit Sitzbänken. Zudem bietet eine überdachte Terrasse Schutz. 

50,00 € (30,00 € Nutzungsentschädigung und 20,00 € für Einweisung und Abnahme) pro Übernachtung müssen Mieter der Campbox entrichten, weitere 50,00 € Kaution müssen hinterlegt werden. Für die Reinigung nach der Nutzung und für die Entsorgung des Abfalls sind die Mieter selbst verantwortlich. Anmeldungen sind bei Frau Michaele Kortz vom Schul-, Sport- und Kulturamt unter 02401/800276 möglich.

Kultur nach 8 - Programm 2017

Wo ein Boxer bereits angezählt wäre, wirkt diese Veranstaltungsreihe wie ein Jungbrunnen. „Kultur nach 8“ im Kulturzentrum Burg Baesweiler geht in die 12. Runde. Viele hochkarätige Künstler und ein abwechslungsreiches Programm von Kabarett über Comedy bis hin zur Musik erwarten weiterhin die Besucher. Die großen Konstanten bleiben auch in Runde 12 erhalten: 1. Donnerstag im Monat, Beginn: 20.08 Uhr, gleichbleibende Eintrittspreise - Abonnement 99,00 Euro, Tageskarte 10.00 Euro. Nur im Januar und im November wird am 2. Donnerstag des Monats gespielt.

Die großen Konstanten bleiben auch in Runde 12 erhalten: 1. Donnerstag im Monat, Beginn: 20.08 Uhr, gleichbleibende Eintrittspreise - Abonnement 99,00 Euro, Tageskarte 10.00 Euro. Nur im Januar und im November wird am 2. Donnerstag des Monats gespielt. Karten sind an der Infothek im Rathaus Baesweiler erhältlich.

Am 12.01.2017 (2. Donnerstag) geht´s los. Diesmal eröffnet Frank Küster mit seinem schon legendären Baesweiler Burgorchester die Kultur nach 8 Reihe. Konzeptionell bleibt alles beim Altbewährten. Frank Küster wird auch im nächsten Jahr einen Gaststar und einen Open-Spot im Gepäck haben. Apropos Open-Spot: Es werden weiterhin interessierte Lokalmatadoren gesucht, die ihr Können auf der Baesweiler Burgbühne unter Beweis stellen wollen. Traditionell kommt Frank Küster ein 2. Mal im Verlauf des Jahres. Am 07.09.2017 wird er erneut auf der Baesweiler Burgbühne stehen. 

Ein ebenfalls bekanntes Gesicht wird am 02.02.2017 die Baesweiler Bühne im wahrsten Sinne des Wortes erstürmen. Christoph Brüske kommt mit seinem Programm „Generation Gaga“ nach Baesweiler. Christoph Brüske ist Vollblutkabarettist par excellence. Stets hochaktuell, spontan und ausgestattet mit einer bemerkenswerten Gesangsstimme: Kurzum eine wahre Rampensau! Wer den Humor des agilen Rheinländers verstehen will, sollte drei Dinge über ihn wisse: Der Mann ist Fan des 1. FC Köln, Mitglied der SPD und Vater einer alleinerziehenden Tochter. Dieses Bermudadreieck der Leidensfähigkeit hat Brüske zu seinem neuen Solo inspiriert. Generation Gaga! Darin lustwandelt er satirisch durch ein Panoptikum aus Politik, Wirtschaft und digitalem Zeitgeist, mal plaudernd, auch mal polternd, jedoch stets mit wachem Blick auf den alltäglichen Wahnsinn. Und Wahnsinn ist auch ein persönliches Jubiläum des Ausnahmekünstlers: seit nunmehr zwanzig Jahren macht Brüske Solokabarett! Das muss gefeiert werden und Brüske erinnert sich in seinem Gaga-Abend auch an seine schönsten und peinlichsten Nummern. 

Stephan Bauer, im Jahre 2015 erstmalig zu Gast in Baesweiler, spielt am 02.03.2017 „Vor der Ehe wollt ich ewig leben“. Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben“. Fast jeder hatte mal so seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, der einem den Verstand wegbu… - und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen. Aber ist die Ehe trotz hoher Scheidungsraten wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Stephan Bauer geht mit gutem Beispiel voran, ist (nochmal) vor den Traualtar getreten, getreu dem Motto: „Heiraten ist Dummheit aus Vernunft“. Warum auch nicht? „Wir sind 5 Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen.“ 

„Der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte...“ – Jürgen Beckers macht die Besucher am 06.04.2017 mit seinem „Frühjahrsspecial“ darauf aufmerksam, dass die warmen Zeiten wieder anbrechen. Er bleibt in mundartlicher Manier den heimischen Gefilden treu. Die Alltagsweisheiten, Geschichten aus der Heimat und aus der Jugend, die jeder an und in sich selber wiederfindet, halten den Spaßfaktor auch lange nach der Veranstaltung noch hoch. Da ist der Blick zum Sitznachbarn unter dem Motto: „Kennst Du auch, oder?“ durchaus erlaubt. 

Zuletzt 2016 zu Gast, kommt Anka Zink am 04.05.2017 mit ihrem neuen Programm „Wo pin ich. Comedy 4.0“ ins Kulturzentrum. „Wo pin ich“ ist der zweite Wurf von ihr zum Thema Mensch und moderne Medien. Überwogen im ersten Teil Neugier und Begeisterung, so ist das Thema jetzt die Faszination des Möglichen. Die Zukunft hat begonnen und zwar mit einer Lüge: Ja ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen. Lüge! Und verstanden. Lüge zwei! Der moderne Mensch hat zwei gesellschaftliche Verpflichtungen: 1. Du sollst konsumieren. 2. Du sollst Daten liefern. Am besten online! Das kann kompliziert werden: Wie hieß noch mal mein Password? Wo muss ich das Häkchen setzen? Wo den Pin eingeben? Habe ich überhaupt schon gepinnt oder gerade gepennt? Unser Gehirn haben wir in unser Smartphone outgesourct. Selbst Denken wird zur Glückssache. Wir daten online und pflegen unser virtuelles „Ich“, bis wir zu uns selber „Sie“ sagen. Wir arbeiten im Homeoffice und flirten mit unserem Rasenmäher-Roboter, statt mit unserem smarten Kollegen aus der Kaffeeküche, der uns längst vergessen hat und dem wir nur noch über Google Tracking auflauern können. Anka Zink reflektiert das Leben im Netz und fragt sich, ob es Netzstrumpfhosen bald als App gibt, ob man selbstfahrende Autos auch auf „Besoffen“ programmieren kann. Ob Multitasking schizophren macht, ob wir bei so viel Nähe unser I-Phone vor Erkältungen schützen müssen und ob es mit dem richtigen Vibrationstool auch untenrum glücklich macht. Ob sich die Arbeitswelt 4.0 schneller ausbreitet als der Islam und wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die aus dem Netz nicht mehr zurückkehren. 

Was es mit „Ekstase ist nur eine Phase“ auf sich hat, erklärt Barbara Ruscher den Besucherinnen und Besuchern am 01.06.2017 Die scharfsinnige Kabarett-Lady  erobert mit ihrem neuen Programm charmant und intelligent nun auch die letzten Tabus unserer Zeit: sowohl die FIFA mit dem Großprojekt WM 2022 in Katar als auch das globale Erotik-Phänomen „Fifty Shades of Grey“. Der nahtlose Wechsel vom Politischen ins Erotische gelingt ihr ebenso charmant wie die Kunst, die Welt nicht moralinsauer, aber wunderbar ätzend zu spiegeln. Ekstase findet Ruscher in allen Bereichen: im modernen Verhältnis der Geschlechter, aber auch bei der Massentierhaltung, beim Datenklau im Punktesammeln, bei der Billigproduktion und der Wahl von Ernährungskonzepten - all das wird von ihr souverän als Standup und am Klavier getextet, gedichtet und lakonisch und bissig präsentiert. 

Er ist wieder in Baesweiler! Am 06.07.2017 meint René Steinberg „Irres ist menschlich“. Unsere moderne Welt wird organisiert, rationalisiert, optimiert – aber wird sie auch menschlicher? Und was ist das überhaupt? Mutig, tiefgehend, aber vor allem puppenlustig stellt Rene Steinberg in seinem neuen Kabarettprogramm die entscheidende Frage: Was ist der Mensch? Was treibt ihn an? Warum kann er sich nicht merken, ob er jetzt das Bügeleisen ausgestöpselt hat? Wieso vergessen Männer ihre Frauen auf Autobahnraststätten? Wie oft fragt sich Angela Merkel, was sie überhaupt hier wollte? Steinberg erkennt: In einer Welt, die immer perfekter zu sein glaubt, ist gerade das Unperfekte unsere stärkste Kompetenz. Schließlich wurde Penicillin nur entdeckt, weil das Labor nicht aufgeräumt wurde!  Wo heute der „Faktor Mensch“ als letzte Fehlerquelle gilt, will Rene Steinberg den Fun-Faktor Mensch stärken. Wo die Konzerne im Menschen eine Humanresource sehen, sieht Steinberg im Menschen vor allem eine Humor-Resource. Und eine politische Dimension hat es schließlich auch. Steinberg ist sich sicher: Menschen, die über sich selber lachen können, wählen keine populistischen Hetzer. 

Serhat Dogan ist am 03.08.2017 mit seinem Programm „Danke Deutschland – Ein Türke zwischen Kebap und Käsekuchen“ zu Gast. 2004 kam Serhat Dogan nach Deutschland. Mit staunendem Blick erlebt er die kulturellen Unterschiede, z.B. im Fußballstadion: Die Deutschen Fans singen: „Schiri, wir wissen, wo dein Auto steht!“ Die Türkischen Fans singen: „Schiri, ich weiß, wo deine Mutter ist!“ Serhat wundert sich über die Friedfertigkeit der Deutschen: „Wow! Ich gehe über den Zebrastreifen, und das Auto hält! In der Türkei wäre ich jetzt im Krankenhaus.“ Auch ansonsten gibt es vieles, das ihn in Deutschland in Erstaunen versetzt: In Bayern spricht niemand Deutsch. Wenn man sich in München ein Glas Bier bestellt, bekommt man ein Aquarium. Und wenn man mit den Frauen vor dem Hauptbahnhof ins Bett will, muss man nicht erst ihre Eltern um Erlaubnis fragen. Eher befremdlich allerdings findet er den Zeitungsverkäufer, der nur eine einzige Zeitung verkauft, und da steht „Erwachet“ drauf. Als dieser ihm allerdings erklärt, dass die Welt bald untergeht, findet Serhat sein Vorurteil bestätigt, dass die Deutschen an sich pessimistisch sind. 

Am 05.10.2017 wird ein neues Gesicht auf der Bühne der Burg Baesweiler stehen. Mathias Jung präsentiert sein Programm „Generation Teenietus – Pfeifen ohne Ende!“. Matthias Jung ist studierter Diplom-Pädagoge und der lustigste Jugend-Experte Deutschlands. Er nimmt Sie mit auf eine Reise ins Unbekannte: In die Welt der heutigen Jugendlichen und Teenager. Eltern nerven, Schule ist out, WhatsApp ist lebenswichtig und in den Kinderzimmern sieht es so schlimm aus, dass die Bettwanzen Asthma bekommen! Matthias Jung hat die "Generation Teenietus" genau beobachtet und alle wichtigen Informationen für die ahnungslosen Erwachsenen zusammen getragen. Er erklärt ihre Verhaltensweisen und gibt lehrreiche Tipps und Tricks, wie man mit Humor die Pubertät übersteht.Das ist Spaßpädagogik für die ganze Familie, faktenreich und äußerst unterhaltsam. 

Eine Vorpremiere erwartet die Besucher am 09.11.2017 (2. Donnerstag). Hastenraths Will präsentiert im Herbst 2017 sein neues Programm. Wer ebenso komische wie subtile Unterhaltung schätzt, sollte sich diesen Termin unbedingt rot im Kalender anstreichen. Denn wer Hastenraths Will kennt, der weiß, dass ihn als Zuschauer ein Gag-Feuerwerk der Extraklasse erwartet. Hastenraths Will ist ein Tausendsassa. Er ist bekannt auf der Kabarettbühne, im Karneval, als Reiseleiter der Selfkant-Safari und regelmäßiger Gast verschiedener TV-Sendungen. Darüber hinaus läuft seit vier Jahren auf „100‘5 Das Hitradio“ eine beliebte Radiocomedy mit dem meinungsstarken Landwirt, die es schon auf weit über 700 Folgen gebracht hat. Daran merkt man schon, dass Hastenraths Will vielseitig interessiert ist und das aktuelle Weltgeschehen mit offenen Augen und Ohren verfolgt. Und so palavert Will auch in seinem neuen Programm frisch von der Leber weg über Gott und die Welt und kommt dabei zu urkomischen An- und Einsichten. 

Den Abschluss wird ein weiteres neues Gesicht gestalten. Jens Neutag präsentiert am 07.12.2017 sein neues Programm. Noch wird am Titel gefeilt. Noch wird gesammelt und sortiert, geschrieben und probiert. Allmählich nimmt das neue, das siebte Soloprogramm von Jens Neutag, Gestalt an. Dabei geht der Kabarettist konsequent seinen Bühnenweg weiter und schafft es immer wieder, neue Bühnen für sich zu erobern.

Grenzlandtheater Aachen in Baesweiler - Spielzeit 2016/2017

Das Grenzlandtheater Aachen wird auch in der Spielzeit 2016/2017 wieder mit 5 Gastspielen und einer bunten Mischung aus Schauspiel, Komödie und einem Musical in Baesweiler Station machen.

Selbstverständlich gibt es in der kommenden Spielzeit die bekannten Annehmlichkeiten für die Besucherinnen und Besucher im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums Baesweiler. Konstant bleiben insbesondere die günstigen Eintrittspreise: Abonnements kosten weiterhin 50,00 Euro (Teilzahler: 25,00 Euro), Tageskarten 15,00 Euro (Teilzahler: 8,00 Euro). Die Besucher können sich auch weiterhin auf den Service reservierter Plätze freuen. Die Plätze können beim Erwerb der Karten anhand des Bestuhlungsplanes ausgewählt werden. 

Zum Auftakt am 10.11.2016 gibt es das Schauspiel „Von Mäusen und Menschen“ von John Steinbeck. Der körperlich kräftige, aber geistig kindlich gebliebene Lennie und sein Freund George ziehen als Wanderarbeiter durchs Land. George erledigt das Denken und Reden für Lennie. Gleichzeitig hat er die Verantwortung für ihrer beider Lebensplanung übernommen und wacht darüber, dass Lennies unberechenbare Kraft gepaart mit seiner Sehnsucht nach Berührung und Weichheit keinen Ärger einbringt: Dieser zerstört in seiner naiven Begierde immer wieder die Dinge, die er liebt. Als sie eine neue Stelle antreten, scheint ihr Traum von einer eigenen Farm zum Greifen nah. Doch als sich die aufreizende Frau des Farmers Lennie nähert, ahnt Georg sofort, dass ihr Ziel in Gefahr gerät … 

Mit dem Musical „Love Story“ von Stephan Clark und Howard Goodall geht es am 08.02.2017 weiter. Unterschiedlicher könnten zwei Menschen kaum sein: er ein Erbe aus reichem Haus, sie eine Italoamerikanerin aus armen Verhältnissen; er Eishockey spielender Jurastudent, sie Einser-Klavierstudentin. Doch kaum haben sie sich getroffen, finden sich Oliver und Jenny in einer turbulenten Liebesbeziehung wieder, in der sie sich was Schlagfertigkeit angeht nichts schenken. Doch ihre Liebe fordert auch große Opfer: Oliver sagt sich von seiner Familie los und wird enterbt, und Jennifer verzichtet auf ihr Musikstipendium in Paris. In Ihrer Ehe durchleben sie alle Höhen und Tiefen, die der Alltag bereithält, doch sie geben nie auf und kämpfen für ihren Traum von der gemeinsamen Zukunft. Tatsächlich scheint sich alles zum Guten zu wenden - doch das Schicksal macht ihnen einen Strich durch die Rechnung: Bei Jenny wird Leukämie diagnostiziert. 

Am 10.03.2017 folgt die Komödie „Das Abschiedsdinner“ von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière. Was soll man tun, wenn man eine Freundschaft beenden will, weil diese nur noch Verpflichtung geworden ist? Pierre und Clotilde stellen sich diese Frage, denn ihre langjährige Freundschaft zu Antoine ist schon lange nicht mehr das, was sie einmal war. Sie geben also ein Abschiedsdinner, ohne dass der Freund weiß, wozu er gebeten ist: sie servieren eine Flasche Wein aus Antoines Geburtsjahr und sein Lieblingsessen, legen seine Lieblingsmusik auf – nur um danach den Kontakt abzubrechen. Doch leider geht alles schief: Antoine kommt den beiden auf die Schliche und beginnt zu kämpfen. Allerdings gerät sein Versuch, die Freundschaft zu retten, immer mehr zu einer Belastungsprobe für die Ehe von Clotilde und Pierre! 

Mit Florian Zellers Schauspiel „Vater“ geht es am 26.04.2017 in die nächste Runde. André, Witwer, Vater von zwei Töchtern, merkt, dass sich etwas verändert - es verschwinden Sachen, er versteckt Gegenstände, er fühlt sich bedroht, verfolgt, er verliert die zeitliche und räumliche Orientierung. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung, versucht vor seiner Tochter Anne den Eindruck aufrechtzuerhalten, alles sei in Ordnung, wobei es ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommen kann. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen sich aber dieser stolze und seine Würde behauptende alte Mann ständig zerstreitet. Und nun will sie mit ihrem neuen Lebenspartner nach London gehen. Was tun? Wie vorgehen? 

Florian Zeller kann auch Komödie. Mit „Eine Stunde Ruhe“ wird die Spielzeit 2016/2017 am 13.06.2017 in Baesweiler beendet. Michel schwärmt seit seiner Jugendzeit für die LP „Me, Myself and I“ und hat sie nun nach Jahren vergeblichen Suchens auf einem Flohmarkt gefunden. Überglücklich stürmt er nach Hause, um sie sofort zu hören. Eine Stunde Zeit hat er noch, ehe sein bester Freund Pierre zu Besuch kommt, bzw. seine Frau ihn in ein, wie sie meint, dringendes Beziehungsgespräch verwickelt. Aber nicht nur Freund und Frau gönnen ihm diese „eine Stunde Ruhe“ nicht, auch ihre beste Freundin, sein Sohn, ein Nachbar und ein sich als Pole ausgebender portugiesischer Klempner hindern ihn am Hörgenuss. Und es kommt, was kommen muss: Katastrophen über Katastrophen … 

Der Vorverkauf für die Abonnements läuft bereits an der Infothek im Rathaus Baesweiler. Ab Montag, 11.07.2016, werden dann die Tageskarten in den Vorverkauf gehen.

Spielzeit 2016/2017

10.11.2016 - Von Mäusen und Menschen
08.02.2017 - Love Story
10.03.2017 - Das Abschiedsdinner
26.04.2017 - Vater
13.06.2017 - Eine Stunde Ruhe