Stadt Baesweiler und innogy überreichen Klimaschutzpreis

Der Klimaschutzpreis 2016 der innogy würdigt Initiativen, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen erhalten oder verbessern. Strom sparen, Luft und Wasser verbessern, Lebensräume erhalten: Klimaschutz erstreckt sich auf viele Gebiete. Entsprechend vielfältig waren die Ideen. Die Klimaschutzbeauftragte der Stadt Caprice Mathar freute sich sehr über die Einsendungen: „Dieses Jahr haben sich sogar noch mehr Menschen für den Klimaschutz eingesetzt und am Wettbewerb teilgenommen.“ Vor allem die jungen Bürger der Stadt waren wieder aktiv.

Insgesamt hat die Stadt Baesweiler neun Preisträger ausgewählt. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Willi Linkens überreichte innogy-Kommunalbetreuer Walfried Heinen heute die Gesamtsumme von 2500 Euro an die Gewinner. Einen Sieger gab es nicht. Jedes Projekt war einzigartig und zeugte vom großen Engagement, sodass jeder Preisträger eine Summe von 250 Euro erhielt.

Ausnahme bildete mit einem Preisgeld von 500 Euro Heribert Schmitz, Hausmeister der Realschule und Barbaraschule in Setterich. Dieser hatte den Umwelt- und Klimaschutzgedanken durch ein Projekt zur Mülltrennung in der Schule umgesetzt und bewies dadurch sogar, dass Umweltschutz einen finanziellen Vorteil bietet.

Weitere Preise gingen an die Friedensschule, die Grengrachtschule sowie die Kita Trauminsel, die auch im letzten Jahr bereits Preisträger waren. Die Projekte waren vielseitig und spannend. Anhand der Reaktivierung des Schulgartens, Themen wie der Verkehrsvermeidung an Schulen oder gar einer kreativen Auseinandersetzung durch die Bereisung des Weltalls auf der Suche nach neuen Lebensräumen, erarbeiteten die Kinder, wie kinderleicht Klimaschutz eigentlich ist.

Neu mit dabei waren in diesem Jahr die Kita Ki-Li-Ba sowie die Kindergärten Sankt Martinus, St. Petrus und Sankt Andreas. Die Herstellung von Farben aus der Natur, Basteln mit wertfreiem Material, der Einkauf regionaler Produkte oder die Minimierung von Verpackungen sind nur einige Themen, die in diesem Rahmen von den Kitas angegangen und kontinuierlich im Alltag geübt werden. In der Kita Ki-Li-Ba wird Energiesparen bereits seit 2014 groß geschrieben. Sie hat schon große sowie kleine Maßnahmen am Gebäude und mit den Kindern umgesetzt.

Doch nicht nur Bildungseichrichtungen waren aktiv. Die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft aus Beggendorf setzt sich für einen nachhaltigen Umgang mit Rohstoffen ein. Die Jungschützen organisierten eine Sammelaktion, um die Bürger ihres Ortes zu sensibilisieren, wertvolle Rohstoffe nicht im Keller zu sammeln, sondern wieder dem Verwertungskreislauf zuzuführen.

Klimaschutz ist ein wichtiges Thema für die Stadt und findet sich in vielen Projekten wieder. Doch kommunales Engagement allein reicht nicht aus. Vor allem Kinder und Jugendliche zeigen Mut und Potenzial, in dem sie neue Wege gehen und sich für eine lebenswerte Welt einsetzen.

Dr. Linkens freute sich über die tolle Resonanz: „Wir brauchen Partner, um das Thema Klimaschutz aktiv voranzubringen. Denn nur gemeinsam können wir einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz leisten.“

Walfried Heinen stellte fest: „Alle Bewerber haben sich hier etwas einfallen lassen. Das großartige Engagement, das in den Projekten gezeigt wurde, ist sehr lobenswert.“